Team Justitia
Team Justitia

Berliner Halbmarathon 2021

Im dritten von 4  Saisonläufen verpasste Mike das Treppchen mit Platz 5 in der AK 50 äußerst knapp. Doch nach der langen Pause mussten die ca. 500 Skater sich erst wieder an die Taktik gewöhnen. So blieb die Zeit nebensächlich. Im ersten Abschnitt lag das Feld noch bei einem Schnitt von 35 km/h. Doch dann wollte keiner sich für die anderen opfern und so ließ man zwei Ausreisser ziehen. Immerhin konnte Mike in der Spitzengruppe verbleiben. Gesamtplatz 18 spricht für sein hohe Niveau bei den Männern. Er benötigte 39min20s.

Thomas kam mit der nächsten Gruppe ins Ziel und konnte in 41min 28s den 8. Platz in der AK50 belegen. Sven belegte in 44 min 28s den 14. Platz der AK 40.

Das war der 13. Reitweiner Halbmarathon

Eine entspannte Anreise wie die meisten Skater genoss der spätere Sieger nicht. Die 84km lange Anreise hatte Sascha Hagemann (SCC Berlin) sogar noch beflügelt. Nachdem er mit dem Rennrad aus Berlin angereist war, gewann Sascha in 36min 48s den 13. Skate- Halbmarathon quasi als 2. Etappe von Dreien. Nach dem Millimeter-Sprintsieg vor Heiko Klippstein (OBFST) und Bastien Sachs (TSC Berlin) lag noch die Rückreise von noch einmal 84 km vor ihm. Doch das ist ganz normal für den trainierten Vierzigjährigen.

Bei den Frauen zeigte sich Antje Dometzky gut gelaunt, ob ihres schnellen Rennens, das sie in beachtlichen 38min 58s absolvierte. Sie gewann mit anderthalb Minuten Vorsprung vor Mia Leppin und Claudia Tietze (alle SCC).

Unter den 46 Startern befanden sich auch 6 Speedskater vom Team Justitia Frankfurt (Oder) und die beiden Lebuser Skater Sakia Schröder und Franco Kaiser. Sakia gewann die Jugendwertung und Franco knackte die Stundengrenze deutlich als 31. Gastgeber und Organisator Heiko Zacher schaffte zwar keinen Sieg, war aber nach der langen Corona-Auszeit über sein Rennen äußerst froh. Bester Frankfurter war Mike Herrmann. Er kam in der dritten Gruppe als Sieger ins Ziel. Nach langer Auszeit belegte Grit Mertens leider nur den undankbaren 4. Platz bei den Frauen. Für die Deutsche Seniorenmeisterin im Gerätturnen auf Abwegen in einer fremden Sportart, Ursula Willwohl (TuS Klingetal), blieb nur der letzte Platz im gesamten Feld.

Im Kinderrennen über 2 km gab es eine Sieg für den siebenjährigen Jonathan Mund im Sprint vor Ricardo Kettner.

Über 6 km siegte die sichtlich ambitionierte Skaterin Leni Glass (Luckenwalde) mit 20 Secunden Vorsprung.

Das war der Halbmarathon Reitwein 2020

Fast alle Wettkämpfe wurden bisher abgesagt, doch der 12. Reitweiner Halbmarathon konnte Dank des persönlichen Einsatzes von Heiko stattfinden. Hier gab es die einzigartige Chance taktisch im Pulk den Halbmarathon zu bewältigen.

Fast hätte es keiner gewagt, diesen 12. Reitweiner Halbmarathon für Inlineskater zu organisieren. Doch Heiko Zacher aus Reitwein konnte sich auf seine erfahrenen Helfer der freiwilligen Feuerwehr, vom Team Justitia und die Zeitnahme von Chronobase verlassen. Schließlich gaben für diesen einzigen Halbmarathon des Jahres in Ostdeutschland alle Verantwortlichen ihr OK zu diesem einmaligen Traditionswettkampf.

Bei den jüngsten Skatern der AK 8 bis 10 gewannen Clara Fuchs aus Sachsendorf und der achtjährige Ricardo Kettner aus Lebus im Wettbewerb über 2 km, bevor die Siegerinnen über den 6 km-Lauf ermittelt wurden. In sehr guten 14 min 34s gewann Luisa Jarmatz (TSC Berlin ) mit 10 Sekunden Vorsprung auf die 4 Jahre jüngere Leni Hoffmann (SCC Berlin) im reinen Schülerinnenlauf mit 9 Skaterinnen.

Zum Hauptlauf hatten sich 44 der besten Speedskater Ostdeutschlands angemeldet, von denen 41 antraten und bis auf einen Skater alle das Ziel erreichten. Geradezu stürmisch zeigte sich nicht nur das Wetter sondern auch der spätere Sieger Sascha Hagemann. Er setzte sich bereits nach dem ersten Kilometer vom Feld ab und ließ die Verfolger nicht mehr aufschließen. Im Ziel hatte Sascha 42 sec Vorsprung auf den Zweiten Bastien Sachs (alle Berlin), der den Zielsprint der Verfolger für sich entschied. Die beste Skaterin, Antje Dometzki,  kam ebenfalls aus Berlin vom starken Team O.B.F.S.T. Mit 14 ihrer besten Skater in den Altersklassen trat der TSC Berlin an und konnte 4 Wertungen gewinnen. 10 Sekunden vor Antje erreichte Mike Herrmann als Bester vom Team Justitia das Ziel auf dem 8. Rang genau 1 min vor Sven Hänelt aus dem Team Justitia Frankfurt. Auch die Lebuserin Saskia Schröder kämpfte sich tapfer zum Sieg in der Juniorenklasse und kam wie viele Skater einzeln ins Ziel. Selbst Organisator, Heiko Zacher, bewältigte gut gelaunt seinen Halbmarathon und gewann das interne Duell gegen Franco Kaiser (Lebus). Der vierte im Quartett des Team Justita, Steffen Möbis, rollte als 20. über den Zielstrich. Leider hatten Evelin Schmidt und Dietrich Tietze ihren Start bereits frühzeitig abgesagt, halfen aber bei der Organisation tatkräftig mit. dafür konnte

Das trotz erhöhter Anforderungen eine spannende und hochklassige Laufveranstaltung zu ermöglichen, konnten alle in Reitwein erleben. Alle waren dankbar überhaupt bei einem Wettkampf antreten zu können und meldeten umgehend ihren Start im nächsten Jahr an.

 Mitgliederversammlung 2020

Auf der jährlichen Versammlung beschlossen die stimmberechtigten Mitglieder einstimmig Anfang März über die Zukunft des Vereins. Im Bericht wurde das hervorragende Training am OSZ Palmnicken hervorgehoben und eine Fortführung beschlossen. Dafür wurde Dietrich Tietze mehrmals lobend erwähnt.  Termine wurden abgestimmt und unser Teil des Team Brandenburg für das 12h-Rennen in Erfurt festgelegt. Die gemeinsame Teilnahme an Wettkämpfen und der 30-Jahrfeier des Landesverbandes wurde besprochen. Der Vorstand sowie die Kassenprüfer wurden einstimmig gewählt.

Premierensieg in Ulm

Evelin Schmidt konnte den Daimler TTS Halbmarathon 2019 in ihrer AK 65 gewinnen und im fernen Ulm einen überraschenden Sieg für das Team Justitia einfahren. Dabei hatte sie sich ganz auf das Erlebnis konzentriert und fast den Zieleinlauf verpasst. In einer harmonischen Gruppe kam sie nach 52 min 4s auf Gesamtplatz 29. von 174 Damen in Ziel.

Enttäuschungen beim Berlin Marathon 2020

Auf den Jahreshöhepunkt hatten sich die Speedskater vom Team Justitia die gesamte Saison gefreut. Bereits im Startbereich fing es stark an zu regnen noch bevor der Skater Berlin-Marathon gestartet wurde. Lediglich Thomas Lathan wagte den Start, die anderen zogen sich ins Trockene zurück. Er erreichte in einem intensiven und anspruchsvollem Rennen den 24. Platz in der AK 50. Somit fiel die heißersehnte neue Bestzeit dem Wetter zum Opfer. Vielleicht ist das Wetter im nächsten Jahr skaterfreundlicher.

 

Johannes wurde 2019 Landesmeister in Anklam

Bei der gemeinsamen Landesmeisterschaft der nordostdeutschen Länder gelang Johannes Georgie den Titel in der AK 60 zu erlaufen. Dabei zeigte er über 3000m so manchem Jüngeren seine Leistungsstärke auf.

Impressionen vom Reitweiner Halbmarathon 2019

Startaufstellung zum 11. Reitweiner Halbmarathon
Der Sieger und Pokalgewinner Sören Lindner

Klare Sieger beim 11. Reitweiner Skate Halbmarathon am 18.08.2019

Bei etwas ungemütlichem Wetter nahmen 53 Skater teil darunter Starter aus Polen und Japan.

Der Hauptlauf  wurde vom Berliner Sören Lindner dominiert. Der Zweiunddreizigjährige setzte sich bereits nach 6 km vom Feld ab und konnte bis zum Ziel seinen Vorsprung auf fast 3 min ausbauen. Das gelang ihm durch seine Größe. So konnte er besser den Druck auf die großen Rollen bringen als die  deutlich kleineren Verfolger. Bei den Frauen siegte im Zielsprint Victoria Gruß AK 30) in 45 min 58s.

Strecken von  2km und 6km absolvierten 8 Nachwuchsskater. Über 2 km gewann die jüngste Skaterin, Nele Pechstein aus Berlin (8), mit großem Vorsprung auf Bernhard Deutsch (9). 19min und 14s benötigte Aaron Göritz (SV Fläming Skate) für seinen Sieg über 6 km vor Lysann Kettner aus Lebus.

Lediglich eine Skaterin meldete sich, um die 10km zu fahren. Sie gewann den Pokal über diese Strecke konkurenzlos. Vom Team Justitia zeigte sich lediglich Thomas Lathan zufrieden mit seinem 11. Platz. Mike Herrmann , Sven Hähnelt und Henry Kühl belgten die Plätze 16 bis 18 und waren sichtlich froh nicht gestürzt zu sein. Grit Mertens wurde zwar 5. bei den Frauen, hatte aber zwischendurch mit dem Gras Bekanntschaft gemacht. Schirmherr und Pokalstifter aller Wettbewerbe war die Gemeinde Reitwein vertreten durch ihre stellvertretende Bürgermeisterin Annegret Altmann, die selbst in der AK 30 den 2. Platz belegte.